Schreibtisch statt Büro

SCHREIBTISCH STATT BÜRO

Warum ein ganzes Büro mieten, wenn ein Schreibtisch auch genügt? Warum im Keller oder Wohnzimmer-Eck werken, wenn es kostengünstige Alternativen gibt? Der Gegenentwurf heißt Co-Working. Von Millionenstädten ausgehend hat ein flexibel nutzbarer Arbeitsplatz in größeren, verhältnismäßig offenen Räumen sich weithin durchgesetzt. So beispielsweise auch im Technologie- und Innovationszentrum gleich unterhalb des Stiftes St. Florian.

 

WOHNKONZEPT

Die Co-Workerinnen und Co-Worker arbeiten unabhängig voneinander an ihren möblierten Arbeitsplätzen. EDV-Netzwerk, Drucker, Veranstaltungs- oder Besprechungsräume stehen allen zur Verfügung. Das schlägt sich in deutlich geringen Kosten als im Einzelbüro nieder. Doch die Vorteile dieses Bürokonzepts gehen weit darüber hinaus: Co-Working-Plätze ermöglichen eine räumlich und zeitlich sehr flexible Nutzung. So bedienen sich auch größere Unternehmen in Spitzenzeiten oder für umfangreichere Projekte dieser Möglichkeit.

ZWANGLOSE KOOPERATION

Die Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer von gemeinsam genutzten oder geteilten Büroflächen sind naturgemäß kleinere Unternehmen, Start-ups, Freiberuflerinnen und Freiberuflern oder Selbständige. Wobei über die Kostensenkung hinaus eine deutliche Mehrheit der Co-Workerinnen und Co-Workern von gesteigerter Motivation und Produktivität berichtet und die zwanglose Zusammenarbeit mit anderen Mieterinnen und Mietern schätzt. So kann der Kaffeeautomat durchaus zu neuen Geschäftspartnerschaften führen. Der gemeinsame Raum ist ein produktiver Nährboden für neue Ideen. Die unkompliziert möglichen Kontakte führen auch zu neuen Aufträgen und zur Nutzung wechselseitiger Vorteile. Daher ist es nicht verwunderlich, dass satte zwei Drittel aller Co-Workerinnen und Co-Workern einfach gerne so tätig sind und an keinen Wechsel in ein normales Büro denken. Wobei Frauen die Gemeinschaft noch etwas wichtiger ist als Männern. Sie arbeiten öfter in festen Teams, Männer überproportional allein. Die Mehrheit der Co-Workerinnen und Co-Worker ist mit durchschnittlich 34 Jahren eher jung. Die Zahl der intensiven Nutzerinnen und Nutzer neuer Geschäftskontakte ist aber überraschenderweise bei den über Fünfzigjährigen höher als im Durchschnitt.

ZWISCHEN AUTOBAHN UND STIFT

Wer die Vorteile des Co-Working nutzen möchte, findet gleich vor den Toren von Linz entsprechende Möglichkeiten. Im Technologie- und Innovationszentrum St. Florian (kurz TIZ) stehen acht hochwertig möblierte Arbeitsplätze zur Verfügung. Schreibtisch, Rollcontainer, hochwertiger Bürosessel, Kästen und Ablagemöglichkeiten sind die Ausgangsbasis. Ein täglicher 24-Stunden-Zugang mit eigener Zutrittsberechtigung, ausreichenden Gratis-Parkmöglichkeiten und über eine Teeküche hinausreichende Kommunikationsbereiche und Dachterrassennutzung runden das Angebot ab. Die Autobahn ist binnen einer Autominute erreichbar. Inklusive Reinigung und Mehrwertsteuer kostet ein derart ausgestatteter Arbeitsplatz 298 Euro monatlich. Im TIZ St. Florian sind über die Co-Working-Flächen hinaus insgesamt drei Gebäude mit rund 5.000 Quadratmetern Bürofläche situiert. In den Abendstunden und nachts wird die gesamte Liegenschaft bewacht. Für größere Präsentationen steht der klimatisierte „Pummerinsaal“ bis zu 120 Gästen zur Verfügung.
 

Keine hohe Miete quält,
wenn das Wesentliche zählt.

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